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Archive for Juni 2012

Ab in den Süden

Hallo ihr Lieben,

Da sind wir wieder. Das hier wird der 2. letzte Blog sein, denn unsere Reise nimmt bald ein Ende… 😦

Nach unserem Treffen in Phitsanulok und nach dem spontanen Entscheid von Nora nicht nach Bangkok zu gehen, war unsere nächste Station Ayutthaya. Ich war froh, dass ich nach meiner ruhigen Phase nicht ins chaotische Bangkok eintauchen musste. Der Buschauffeur machte irgendwann nach Stunden einen Stopp und forderte uns auf den Bus zu verlassen. Wir schauten aus dem Fenster und sahen das wir auf einem Pannenstreifen der Autobahn waren. Aber reiseerfahren wie wir sind, wussten wir das hier in der Nähe Ayutthaya sein muss. Wir überquerten die stark befahrenen Strassen und steuerten auf das weit und breit einzige Gebäude zu, es war ein Einkaufszentrum. Zuerst einmal entspannen und im Mc Donald’s ein wenig sündigen. Da während der Meditation auf sehr gesunde Ernährung geachtet wird, freute besonders ich mich auf ein bisschen Abwechslung. Mit einem Songtheo ging es dann ins Zentrum dieser historischen Stadt.

Ayutthaya gehört zum Unesco Weltkulturerbe und erstreckt sich über ein weiters Areal innerhalb und ausserhalb der heutigen Stadt, die duch den Zusammenfluss dreier Flüsse umgrenzt wird. Die Ruinen wurden ausgegraben und die meisten von ihnen restauriert. Viele haben aber dabei an Charakter eingebüsst.

Weil das besuchen von Touristenatraktionen uns nach dieser langen Zeit eher ermüden, entschieden wir uns es langsam anzugehen und auch Tage einzuschalten die ohne grosse Sehenswürdigkeiten verliefen. Dazu kommt die kaum auszuhaltende Hitze die uns schwer zu schaffen macht. In der Zeit in Ayutthaya machten wir Stadtspaziergänge und einen Bootsausflug auf den Flüssen. Sogar Flusskrokodile durften wir sehen. Ich fand das natürlich ganz toll nach Nepal wieder solche Tiere zu erblicken. Die Tempelruinen von Ayutthaya sind ähnlich wir Angkor Wat. Doch mit dem berühmteren Bruder kann diese Stätte leider nicht mithalten.

Von Ayutthaya fuhren wir in südliche Richtung. Unser Ziel war die ruhige Insel Koh Chang. Früh Morgens kamen wir in Ranong an, bei starkem Regen und heranziehendem Sturm. Als wir das Bootticket für Koh Chang bezahlen wollten bemerkten wir, dass dieses Boot erst Nachmittags fährt. Ja, wir sind halt in der Regen- beziehungsweis Nebensaison. Der Bootsbetrieb wird in dieser Zeit am Vormittag eingestellt. Aus Zeitgründen entschieden wir uns, eine andere Insel auszuwählen. Sie heisst Koh Payam und ist die kleinere Insel als Koh Chang.  Darum hiess es nun warten und sich ein gutes Frühstück genehmigen. Wir hatten ein wenig gemischte Gefühle bezüglich dem Monsun, wenn man sieht wie diese Wassermassen in kurzer Zeit alles überschwemmen kann. Wir waren aber guter Hoffnung, trotzdem doch ein paar schöne Tage auf der Insel zu verbringen.

Nun gings los mit unserem netten Boot, das ca. 50 Personen fasste. Es hatte nur sehr wenig Touristen an Bord. Dies ist immer ein gutes Zeichen und zeigt auf, dass der grosse Andrang nie da ist oder nur in der Hochsaison. Wir hofften auf ein ruhiges Plätzchen um uns so richtig zu entspannen.

Ankunft war natürlich bei heftigem Regenfall und wie immer spürte ich den Wellengang und mir war unwohl. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein… Den Weg zu unseren Bungalow führte uns auf einer Autofreien Strasse quer durch die Insel. Schnell erkannten wir, dass diese Insel noch unberührt ist. Hier fängt der Tourismus erst an. Die Infrastruktur in unserem Heim war schlecht und Strom gab es keinen. Ja, es war eine Insel die Ruhe versprach.

Unere Tage verbrachten wir mit, Lesen, einem Spaziergang und einfach relaxen…Zum ersten Mal seit wir unterwegs sind, stand pure Entspannung auf dem Tagesplan.

Wir hatten dann aber schnell genug vom miserablen Wetter und durch die jahrezeitbedingte feuchte Luft, die sich in unserem Bungalow ausbreitete. Desshalb packten wir wieder mit Freude unsere Rucksäcke und verstauten unsere feuchten Kleider in Plastiksäcke. Das morgendliche Boot fuhr uns wieder zurück nach Ranong. Dort hatten wir einen mehrstündigen Aufenthalt, wo wir beim Essen einen Deutschen traffen der seit langem in Thailand lebt. Ein lustiger Kerl war er und zurückkehren wird er nie mehr. Es ist erstaunlich wieviel Menschen, speziell aus Europa, ausgewandert sind. Und alle sagen immer wieder sie werden nicht mehr zurückkehren. Je länger je mehr verstehen wir sie.

Pünktlich holte uns ein Bus ab, welcher uns eigentlich nach Krabi bringen sollte. Genau, sollte… Irgendwann hielt der Bus und uns wurde gesagt, dass wir nun einen andern nehmen müssen. Klar, nirgends war eine Busstation zu sehen oder sonstiges. Ein Einheimischer kam uns dann abholen und brachte uns zur Busstation.

Dann hiess es zu warten auf den nächsten Bus. In dieser Zeit hatten wir einen freundlichen Kontakt zu Menschen aus Myanmar (Burma). Sie fragten uns, ob wir denn den Namen der Berühmten myanmarische Freiheitskämpferin kennen würden. Ein bisschen verlegen verneinten wir… So erzählten sie uns genaueres über sie. Ihr kennt ja vielleicht inzwischen Aung San Suu Kyi auch. Die Friedensnobelpreisträgerin, der man bis 2010 in ihrem eigenen Land Hausarrest auferzwungen hatte, war ja nun in der Schweiz, wo sie nun auch einen Zustupf für Entwicklungshilfe bekam.:-)
Uns beeindruckte, dass etliche  Menschen ein Foto von Aung San Suu Kyi auf ihrem Natel gespeichert haben und sie sehr verehren!!!  🙂

So, inzwischen kam der Bus, welcher uns nach Krabi fuhr. Der Bus war  vollgefüllt mit Einheimischen und die laute Karaokemusik zeigte uns das typische Thailand. Die Menschen sind alle sehr freundlich und zuvorkommend. Sehr hilfsbereit, lachen viel und erfreuten sich an Gesprächen mit uns.:-)

Es war schon spät und dunkel, als wir in Krabi ankamen und 2 Motofahrer uns zum Guest House fuhren. Wow, das war eine Top Bleibe. Das Guesthouse wurde von einer jungen Frau geführt, die das Restaurant und die Zimmer  wunderschön und mit Stil eingerichtet hatte. Es erinnerte uns mit all den blau-weissen Anstrichen und Acessoires an ein Ferienhaus in Griechenland… Wir blieben jedoch nur 1 Nacht. Denn am nächsten Tag fuhren wir mit dem Schiff auf die berühmte Pi Pi Insel. Noch schnell einen Thai Tee und dann ab aufs Boot. Der Thai Tee bekommt langsam für uns den Stellenwert eines richtigen Chais aus Indien. Mal schauen wie es wird wenn wir den Tee absetzen…. Entzugserscheinungen wie beim Chai???

Koh Pi Pi ist wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Fantastische Kalksteinklippen, die weissen Sandstrände und das türkisgrüne Wasser laden zum Träumen und Staunen ein.

Auf Koh Pi Pi hatte der Tsunami 2004 viel verwüstet. Inzwischen wurde alles wieder neu aufgebaut. Es war wieder ein Seebeben im April 2012. Das Warnsystem dafür hat aber nur mangelhaft funktioniert. Glücklicherweise rückte der Meeresboden in seitlicher Richtung, sodass nur kleine Wellen losgetreten wurden. Es gibt noch viel zu tun in Asien…

Schon bei der Ankunft im Hafen zeigte sich die Insel von der schönsten Seite. Sonnenschein ruhiges glasklares Meer und viele entspannte Gesichter. Da wir nie eine Unterkunft buchen, entschieden wir uns vor Ort ein Bungalow zu mieten, das ein bisschen ausserhalb des Zentrum liegt. Mit einem Longtail- Boot ging es dann zu unserer Bleibe. Nach der Ankunft zeigte uns der Manager ein Bungalow in Strandnähe. Es war nicht sonderlich schön, eher dunkel und mit schlechter Sanitärer Anlage ausgerüstet. Trotzdem entschieden wir uns dort zu bleiben. Ohne etwas zu sagen kam der Manager auf uns zu und bot uns für den selben Preis eine viel grössere und schönere Wohnung an und sogar mit einer kleinen Terrasse. Sehr dankend nahmen wir dieses Angebot an, welches wohl das Los der Nebensaison ist, oder vielleicht waren wir ihm einfach sympathisch 🙂

Wir fühlten uns schnell wohl dort und der Manager und seine Angestellten waren super lieb zu uns. Wir hatten viel zu lachen und spassten oft zusammen.

In den Tagen auf Koh Pi Pi gingen wir ‚wandern‘ und  oft schnorcheln, wir entdeckten schöne Fische, wunderschöne Korallen und beobachteten immer wieder die lustigen Krebse.:-) Jedesmal aufs Neue sind wir fasziniert- die Unterwasserwelt ist halt schon etwas ganz besonderes.

Einmal machten wir einen Bootsausflug. Mit einem Longtail Boot fuhren wir um die Insel und besuchten die Nachbarinsel, wo der Maya-Beach ist. Dieser Strand ist bekannt, denn er wurde auch von Leonardo Di Caprio im Film ‚The Beach‘ aufgesucht. Man sagte Leo, dort sei das Paradies…  Den Film hatten wir uns erst gerade angeschaut und dabei festgestellt, das die wunderschöne Bucht wirklich so schön ist, aber unser trainiertes Auge sah auch, dass im Film ein wenig manipuliert wurde. Die Bucht wurde plötzlich mit hohen Felswänden geschlossen, sodass der Strand nur von einer Seite her zugänglich ist. -Stimmt nicht…:-) Trotzdem, es war ein wirklich schöner Ort, mit vielen Quallen im Meer…

Wir schnorchelten auf unserer Bootstour mehrmals und fütterten am Monkey Beach  die Affen mit Bananen.

Dann beobachteten  wir Kletterfreaks an den steilen Felsen, die ins Wasser sprangen und mich hielt fast nichts mehr zurück auch an diesen Felsen zu kleben…:-)

Zum Abendessen gabs dann immer eine Feuershow am Strand.

Nach einigen Tagen verliessen wir schwermütig Koh Pi Pi. Es hatte uns sehr gut gefallen, besonders weil wir absolut fernab von den übrigen Touristen waren. Die sassen alle im Zentrum und machten Party. Nora und ich werden langsam alt und sind froh, wenn um 22.00 Uhr Nachtruhe herrscht. Ha ha ha:-)

Mit dem Schiff fuhren wir zu unserer nächsten Station an den Hat Rai Leh Beach. Der liegt in der Nähe von Krabi. Der Hauptgrund diesen Ort zu besuchen bestand darin, an diesem wunderschönen Kalksteinfelsen sich dem Klettern zu widmen. Schon bei der Ankunft sahen wir an den Felsen die Freaks, die sich abmühten die vorgenommene Route zu bezwingen. Wir haben schon so viel von diesem Ort gehört und waren glücklich alles nun live zu sehen.

Auf dem Weg zum ausgewählten Hotel wurden wir von einem deutschen Paar angesprochen (Daniel und Miriam). Sie gaben uns gute Tips wo wir hingehen sollten. Etwas später traffen wir sie wieder beim Abendessen und verstanden uns auf anhieb sehr gut.

Wir verbrachten einen lustigen Abend und traffen noch Guillaume. Ein Franzose, der auch auf Reisen ist. Nach Südamerika folgte nun Asien.

Mit ihnen verabredeten wir uns am nächsten Morgen zum Frühstück. Nachher war eine Höhlenbesichtigung angesagt. Als wir uns auf den Weg zur Höhle machten, stoppten wir unterwegs einige Male. Denn als erstes bestaunten wir die wunderschönen Felswände.

Erst beim zweiten Mal hingucken sahen wir eine Klettergruppe. Alle Mitglieder schauten auf einen am Boden liegenden Kollege. Wir wussten anfänglich nicht was geschehen ist, wir sahen aber, dass ein Kletterunfall war, wobei sich einer schwer verletzt hatte. Er blutete stark am Gesicht, das weisse T-Shirt war blutverschmiert und er bewegte sich nicht. Ansprechbar war er anscheinend. Es dauerte eine lange Zeit, bis dann endlich Hilfe für ihn kam. Wir wurden unsicher und fragten uns, ob es eine gute Idee sei, hier einen Kletterkurs zu machen. Nun, wir liessen dies einfach mal so im Raum stehen.

Erst später haben wir dann erfahren, dass der Kletterer seinen 8-er Knoten nicht korrekt gemacht hatte. Wies gesundheitlich mit ihm weiterging wussten wir nicht.

Als wir weitergingen trafen wir noch eine andere Höhle. Eine kuriose Höhle- in der unzählige Penisse aufgestellt sind, eine Art Penis- Schrein. Dient wohl der Fruchtbarkeit derer, die hier ein Räucherstäbchen anzünden. 🙂

Wir kletterten über Stein und Mauern, da die Flut uns den Weg am Strand entlang versperrte. Daraufhin brauchten wir zuerst eine Abkühlung im wilden Meer.  Man kann bestens auf dem Rücken schwimmen und vorstehende Felse bewundern, die weit bis über das Wasser ragen.

So, nun endlich ging unser Weg weiter zu unserem eigentlichen Ziel. Die Höhlenbesichtigung stellte sich schnell als eine Herausfoderung dar. Besonders für Miriam- sie hat Höhenangst und das weisse Röckli war natürlich nicht gerade die angepasste Kleidung. 🙂 Es ging steil bergauf auf zusammengebastelten Hühnerleitern. Es war natürlich enorm dunkel drinn und die Fledermäuse  flogen uns um die Ohren.  Guillaume und ich waren voll im Element und Nora fragte, sozial wie sie ist, immer nach dem Zustand von Miriam, zog sie über den nächsten Stein oder zeigte ihr den Weg mit der Taschenlampe…. Miriam empfand unser Ausflug nicht sehr angenehm, es war purer Stress für sie.  Wir waren aber stolz auf sie, wie sie diese Leistung trotz ihrer Höhenangst bewältigte… 🙂

Endlich wurden wir belohnt. Die Aussicht von oben war einfach wundervoll!!!

Irgendwann war ja wieder Zeit runter zu gehen. Im Dunkeln geisterten wir durch die Höhle im spärlichen Licht unserer Stirnlampen. Phuu, doch noch geschafft-toll wars!!!

Wir waren happy über dieses Naturspektakel, ganz für uns allein, nirgends Touristen!

Da wir aber viel Adrenalin ausgeschüttet hatten, war es an der Zeit den Hunger bei einem (nicht lohnenswertem) indischen Essen zu stillen. Hätten wir gewusst wie das indische Essen in Malaysia wird, hätten wir noch gewartet… Tja, mit Verlust muss man rechnen…

Nachher gingen Daniel und ich noch Bouldern. Läck war das anstrengend, ich bin definitiv ausser Form. 🙂

Zum Glück war das Meer ja gleich nebenan, somit konnten wir noch ein regeneratives (jedoch unruhiges und wildes) Bad geniessen.

Auf dem Rückweg lernten wir mit Guillaume noch etliche Französichwörter. Schliesslich wird das unsere nächste Sprache, die wir lernen müssen… :-)) Somit wird Genf für uns kein Stolperstein mehr sein:-) hihi…

Am nächsten Tag assen wir nochmals alle zusammen Frühstück und verabschiedeten das deutsche Paar. Sie zogen weiter, das Wetter war zu unbeständig. Nora und ich wollten noch Klettern und daher waren unsere Pläne anders. Wir meldeten uns bei einer Kletterschule an. Es wurde uns dann gesagt, dass aufgrund des üblen Wetters am Morgen Klettern nicht möglich sei, evtl. dann nachmittags. Nun gut, wir assen zu Mittag und standen zur abgemachten Zeit wieder da. Es war noch immer regnerisch, jedoch aus unserer Sicht her möglich zu klettern. Der Typ von der Kletterschule sagte uns aber dann, das es nicht möglich sei, Begründung war eben das unbeständige Wetter. Wir wurden erneut vertröstet, auf den nächsten Tag.

Morgens standen wir wieder voll motiviert auf der Matte, spürten aber schnell das es nichts wird. Erstens wurden wir wiederum vertröstet auf eine spätere Stunde und als wir dann um 10.00 Uhr da waren, sagte uns ein anderer Kletterlehrer, dass unser Lehrer nun nach Hause sei und er selber mit einer grossen Gruppen klettern gehe. So werden in Asien Geschäfte gemacht. Für uns Europäer ein NO GO!! 🙂 Immerhin kriegten wir unser Geld zurück und waren froh, als wir so schnell wie möglich die Insel verlassen konnten.

Nachdem wir alles zusammengepackt hatten, schnappten wir uns ein Boot, welches uns wieder zurück nach Krabi-town gebracht hatte.  Nach dem Einchecken in unserem schönen Guesthouse à la Griechenland, suchten wir ein Restaurant und wurden bei einem Italiano fündig. Bestes Essen und richtig italienisch! Einfach bellissimo!! Das Kletterdown war dann schnell vergessen. Wie so oft auf Reisen muss man loslassen…

 

Der Wecker gab früh morgens schon Alarm. Nora und ich waren motiviert aufzustehen, denn ein neues Land, Malaysia, wartete auf uns.

Davon werdet ihr im nächsten und zugleich letzten Blog erfahren…

 

Bis dahin wünschen wir euch eine gute Zeit,

Nora und Samuel

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Hallo zusammen

Im Vornherein muss ich sagen, dass wir wieder mal eine ellenlange Zeit aufgewendet hatten um die Bilder herunter zu laden. Das enttäuschende ist, dass nach 2 Bildern einfach nichts mehr ging. Verschiedene Internetkaffees versuchten wir. Alles ohne Erfolg. Deshalb wird dieser Blog ohne Bilder sein, das heisst, diejenigen, die den Blog wegen den Bilder anschauen, werden nun wohl enttäuscht sein. Tja, wir sind trotzallem halt immer noch in Asien:-))

Nun schreiben wir euch wieder mal ein paar Zeilen mit den News aus der asiatischen Welt. Nach Vietnam und dem kurzen Laos-Stopp,  stand nun Thailand auf unserer Reiseroute. Nach einer etwas turbulenten Landung, die man an Samuel’s Gesicht gut erkennen konnte, kamen wir sicher in Chiang Mai an. Samuel’s Magen war froh und sein Gesicht bekennte wieder Farbe als wir sicheren Boden unter den Füssen hatten. 🙂 Nein, er hat keine Flugangst, aber komisch wird’s ihm bei Turbulenzen schon.

Mit dem Taxi fuhren wir zu unserer auserwählten Bleibe, welche von einem Schweizer geführt wird. Schnell erkannten wir die Mentalität. Den Kopf nach unten gerichtet und er wirkte eher reserviert…. Typisch schweizerisch war die gute Organisation und lachen mussten wir, weil überall Zettel und Plakate mit Informationen hingen. Wie war das nochmal mit dieser „Zetteliwirtschaft“? 🙂

Chiang Mai ist im Norden Thailands die grösste Ansiedlung weit und breit.  Die Stadt ist genau das Richtige für Kulturliebhaber und gleichzeitig ein herrlicher Ort zum Entspannen und Nichtstun: Auf den Strassen sieht man viele imposante Tempel, Mönche und Hausfrauen auf Motorrädern, viele Einkaufszentren und bunte Märkte. Im Grossen und Ganzen eine Stadt zum Gern haben.

Zum ersten Mal empfanden wir so etwas wie ein „westliches“ Gefühl. Die Einkaufszentren waren riesig, alles ist sehr sauber und das Leben fortschrittlicher.  Wir sind nun auf dem besten Weg uns wieder an die westliche Welt zu gewöhnen… (Mal sehen wie das dann umsetzbar ist…)

Wir machten einen Stadtspaziergang und besuchten verschiedene Tempeln.  Eine Pause legten wir dann in einem vegetarischen Restaurant ein und ein anschliessendes Kaffee im Starbucks durfte nicht fehlen. Hier lässt sichs wirklich geniessen.

Nun war es Zeit für eine kurze Zeit Adieu zu sagen. Unsere Wege trennten sich für ca. 12 Tage. Samuel machte nochmals einen 10- tägigen Vipassana-Kurs südlich von Chiang Mai.  Er hatte nach dem ersten Kurs immer noch das Bedürfnis 10 Stunden pro Tag zu sitzen und diese Tortur nochmals durchzuleben :-). Ich hingegen sehnte mich nach Bewegung und machte mich auf den Weg in den hohen Norden.

Am Busbahnhof verabschiedeten wir uns und jeder fuhr mit einem anderen Bus weiter.  Für uns beide wars komisch nach ununterbrochenem Zusammensein nun getrennte Wege zu gehen.

Der Bus fuhr mich auf kurvigen Strassen durch dicht bewaldetes und einsames Gebiet nach Mae Hong Son. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich mit Einheimischen Kontakt und spürte schnell, dass das Reisen in Thailand nicht schwierig sein wird.

Mae Hong Son ist ein kleines ruhiges und sympatisches Provinzhauptstädtchen. Es liegt mit einem Fuss schon fast in Myanmar und gibt einem das Gefühl am Ende der Welt zu sein.

In den 3 Tagen in denen ich dort verweilte, besuchte ich den frühmorgendlichen Markt, verschiedene (im birmanisch gebauten Stil ) Tempeln,

machte kleine Wanderungen (mit Samuel hätte es sicher noch mehrere Ehrenrunden gegeben) und liess mich von der regionalen Küche begeistern. Ich genoss die vielen interessanten Gespräche mit Mönchen und entspannte mich in einem Café direkt am See.

Dabei habe ich natürlich viel an Samuel gedacht und hätte mit ihm gerne meine Erlebnisse und Eindrücke geteilt.

Die Weiterfahrt ging weiter und führte mich von Mae Hong Son nach Pai.

Pai ist ein kleines Nest in den Bergen in welchem eine bunt gemischte Bevölkerung aus Shan, Thäilandern und muslimischen Chinesen leben. Mittlerweile haben sich auch etwa 300 Menschen aus aller Welt, vorallem Europäer, US-Amerikaner und Japaner niedergelassen.

In Pai ist deutlich eine stressfreie Atmosphäre spürbar. Die vielen zahlreichen Restaurants, der Nachtmarkt, das Leben am Fluss und die musizierenden Menschen machten das ich mich schnell wohl fühlte…

Ich hatte ein gemütliches Guest House gefunden. Es lag ausserhalb des Trubels und somit konnte ich die Natur und die Ruhe sehr geniessen. Ich hatte ein Häuschen für mich alleine… Schön!!

Am Abend wurde ich dann aber von vielen unerwünschten Tieren gestört. Anti Brumm half mir dann nach langem diese zum Verschwinden zu bringen… Es war wirklich eklig, Details erzähle ich besser nicht. Ich wünschte mir einmal mehr, das Samuel bei mir gewesen wäre… Auch wenn er nicht viel mehr tun konnte, es hätte mich beruhigt jemanden um mich herum zu haben… Aber ich war allein und habs dann auch irgendwie geschafft. Das heisst ich habe gehofft, dass es möglichst früh hell wird und ich aus dem Zimmer fliehen konnte… 🙂 Ach diese Tier-Schule die ich hier durchmachen muss… könnt ihr euch gar nicht vorstellen.:-)

So, der nächste Morgen kam zum Glück auch bald und ich machte mich früh los um eine Wanderung zu unternehmen. Schon früh wars eine unausstehliche Hitze. Trotzdem lief ich ca. 6 km zu einem Kloster wo ein 500 Jahre alter Buddha verehrt wird.

Die Menschen waren so freundlich, ich wurde zu Tee eingeladen und einer hat mich auf seinem Roller ein Stück mitgenommen. Alle Begegnungen mit den Thailändern waren bis dahin sehr angenehm. Sie sind sehr hilfsbereit, geduldig und verständnisvoll. Sie lachen viel und drücken eine  Zufriedenheit aus.

Meine Tagestour ging weiter. Ich schaute mir noch einige Tempeln an und wanderte mal Bergauf mal Bergab. Dabei erfreute ich mich an der schönen Natur.

In einem Kloster traf ich dann einen Mönch, mit dem ich bestimmt 2 Stunden philosophiert hatte. Er war ein sehr interessanter Mann.

Am Abend  hatte ich zum ersten mal ein richtig heftiges Gewitter erlebt. Aber ich genoss die Abkühlung enorm.

Der nächste Tag war ein Reisetag. Ich lernte im Bus eine Israelin kennen. Sie heisst Tal und steht noch am Anfang ihrer Reise. Sie wird, wenn alles gut kommt, auch 1 Jahr durch Asien streifen. Sie hat  in Thailand angefangen. Tal wurde somit für die nächsten 3 Tage meine Reisebegleiterin, da ihr Ziel auch Chiang Rai war. Durch Tal lernte ich ein bisschen mehr über die israelische Kultur und sprach ein paar hebräische Worte. Auch ein faszinierendes Land. Wer weiss wohin mich das nächste Flugi bringen wird… 🙂

Wir mussten mehrere Male umsteigen und dazwischen Stunden warten. Die Tee’s und Kaffees stärkten uns jeweils und somit waren wir überglücklich, als wir dann in Chiang Rai endlich ankamen. Es war bereits Abend.

Chiang Rai ist eher eine Stadt zum Wohnen als eine Touristenhochburg doch genau das gefiel mit sehr.

Nach unserer Ankunft, fanden wir eine wundervolle Bleibe. Getränke sowie gewisse Esswaren gab es umsonst, die jungen Hotelbesitzerinnen waren enorm freundlich und der Raum war sehr sauber und sogar ohne Krabbeltiere. Phuu, so konnte einem tiefen gesunden Schlaf nichts mehr im Wege stehen. 🙂

Tal und ich machten uns gleich auf den Weg zum Nachtmarkt. Die Stimmung war wunderschön und alles wurde farbig beleuchtet.

Tänze wurden unter offenem Himmel aufgeführt, die Menschen waren fröhlich und sie genossen das Zusammensein. Nun wusste ich weshalb keine Tiere in unserem Zimmer anzutreffen waren, denn sie lagen grilliert auf dem Markttisch für den Käufer bereit.

Der Markt wurde blitzartig abgeräumt als ein heftiges Gewitter daherkam. Für uns natürlich ein Zeichen, ein tailändisches Bier in einer Bar zu bestellen. Und siehe da, an der Bar sieht man die wenigen Schweizer die wir bis jetzt getroffen haben. Ein junger Wallisser streifte durch die Gassen und so tranken wir ein Thaibier auf die Schweiz.:-) Samuel hätte das auch gefallen.:-)

Am nächsten Tag wurden wir wieder vom Regen geweckt. Somit hiess es abwarten und Tee trinken bis der grösste Niederschlag vorüber war. Der Tee hier ist übrigens nicht so gut wie der Chai doch er macht ihm eine grosse Konkurenz. Dieser Rottee wird meistens kalt und mit Eis getrunken. Als Krönung wird es mit einem Milchschümli verziehrt. Er ist himmlisch…

Als sich die schwarzen Wolken wieder verzogen, machten Tal und ich uns auf die Socken. Wir wollten den Weissen Tempel anschauen. Er liegt etwa 15 bis 20 km südlich von Chiang Rai. Der Tempel soll  das Lebenswerk des zeitgenössischen thailädnischen Künstlers und Malers Chalermchai Kositpipat werden. Mit dem Bau dieser faszinierentden Tempelanlage begannen Kositpipat und seine Studenten im Jahr 1998. Der erste Teil des Wat Rong Khun ist mittlerweile weitgehend fertiggestellt.

Der Künstler möchte mit seinem Werk ein irdisches Paradies erschaffen.  Die weisse Farbe steht für die Reinheit Buddhas, das weisse Glas für dessen Weisheit.  Beim Bau des Tempels wurden Spiegelglasscherben verwendet. Diese bewirken, dass der Tempel sowohl im Sonnenlicht als auch bei Mondschein glitzert.

Finanziert wird das aufwendige Bauwerk zum einen durch den Künstler selbst, zum anderen durch öffentliche Spenden.

Tal und ich waren sehr fasziniert von diesem wundervollen Tempel. Noch nie hatten wir einen solch schönen gesehen.

Und das beste waren die Toiletten, die waren in einem goldenen Gebäude :-)) So sollte man sein Geschäft immer verrichten dürfen:-) hihi

Wir fuhren mit dem Bus zurück nach Chiang Rai. Wir beschlossen noch einen andern Tempel zu besichtigen. Dieser ist sehr berühmt, weil im 14. Jh. ein Blitz in den Tempel einschlug und dadurch  den Blick auf den heiligen Smaragdbuddha frei gab, welcher jedoch mittlerweile in Bangkok aufbewahrt wird. Nun ist aber ein Jade buddha sichtbar.

So, danach war wieder Markt angesagt. Dies war aber ein anderer als den Tag zuvor. In Thailand gibts die normalen Märkte oder dann die spezielleren und grösseren friday-, saturday- oder sunday- market’s. 🙂 Nun war aber ’nichts‘ spezielles. Ein immenses Essensangebot war vorhanden und der Marktplatz wurde von unzähligen Garküchen gesäumt. Überall stehen reihenweise Tische und Stühle und für kleines Geld kann man  dort essen was rundherum gekocht, gebrutzelt und gebacken wird: Nudelsuppen, scharfe Currys, Seafood und vieles mehr. Das „grosse Fressen“ ist in Chiang Rai allabendlich zu erleben und ein wahres Fest. 🙂

Neben den üblichen Souvenir-, Bekleidungs- und Schmuckständen gibt es auch zahlreiche Massageangebote. Massiert wird auf Liegestühlen unter freiem Himmel.

Klar, inzwischen regnete es wieder wie aus Kübeln, der Monsun ist halt voll da und wir mittendrin…

Dann montierten wir unsere Schwimmflügeli und machten uns auf den Heimweg. Leider hatten wir uns noch verirrt und suchten längere Zeit unser Guest House. Dazu kam, das ich mit meinen laotischen Flip-Flop immer umherrutschte!!! 🙂 Zum Glück gab uns der Uhrenturm dann die Orientierung zurück.

Am nächsten Tag trennten sich die Wege von Tal und mir wieder. Aufgrund des schlechten Wetters reiste Tal weiter nach Laos. Sie hofft dort auf sonnige Tage. Ich zog in den Norden nach Mae Sai.

Das heisst in Mae Sai wollte ich dann doch nicht übernachten und fuhr desahlb spontan und direkt nach Chiang Saen. Dort fand ich eine wunderbare Unterkunft. Wieder ein Häusle für mich alleine. Ich wurde von den Besitzern sofort ins Herz geschlossen und wurde immer wieder zu Getränken, Gesprächen, Baustellenbesichtigungen usw. eingeladen.

In der ersten Nacht wurde ich dann geweckt. Natürlich war ich nicht alleine. Neben ganz vielen Fliegen, Würmer, Mücken und irgendwelchen andern  Viechern, störten mich nun noch Frösche. Genau, Frösche hüpften quer durch mein Zimmer. Mal ab auf die Wand, mal wieder auf den Boden… 🙂 Zu mir aufs Bett hätten sie sich nicht getraut. Sie hatten wohl Angst davor, geküsst oder an die Wand geworfen zu werfen. :-)) Um ehrlich zu sein, ich war ja auch froh darüber:-)

Irgendwie konnte ich nicht gut schlafen und war  sehr froh als der Morgen erwachte.

Chiang Saen ist eine ruhige Stadt am Mekong Fluss. Dieser Fluss bildet die Grenze zwischen Thailand und Laos. Genau, soooo nah war ich dem schönen Laos wieder… 🙂

Zwischen dem 10. und 13. Jh. wurde Chiang Saen vermutlich von den Thais besiedelt. Sie gehört damit zu einer der frühesten Siedlungen der Thai im heutigen Staatsgebiet. Aus jener Zeit stammen die noch gut sichtbar, rechteckige 5km lange Befestigungsmauer, die von Büschen und Teakbäumen überwachsen ist, sowie ein Graben, welche das Zentrum umschliessen.

Ich wählte diesen Ort aber nicht wegen den Befestigungsmauern aus, sondern weil er in der Nähe des Goldenen Dreiecks ist. Ja das Dreiländereck zwischen Thailand, Myanmar und Laos  ist deutlich sichtbar. Man sieht die Einmündung des Ruak Rivers, der die Grenze zwischen Myanmar bildet, in den Mekong, der Thailand von Laos trennt.

Ich entschied einige Tage dort zu bleiben. Dazu kam, dass ich nicht täglich ein vollgestopftes Programm erstellen konnte, es regnete immer wieder stark und für mehrere Stunden. Dann hiess es wieder Teeli trinken. Schöner Stress… :-))

In einem meiner Tage in Chiang Saen besuchte ich die Hall of Opium. Denn in dieser bergigen Grenzregion war Opium lange eine wichtige Einnahmequelle für die hiesigen ethnischen Minderheiten. Es gehörte zu einem der grössten Opiumanbaugebiete der Welt. Die Regierung hat dem Mohnanbau dann einen Riegel vorgeschoben und fördert stattdessen die Kultivierung anderer Nutzpflanzen. Entlang der Grenze gibt es allerdings nach wie vor Bereiche, die nicht kontrolliert werden.

Ich habe auf jeden Fall in diesem schönen Museum viel über die 5000-jährige Geschichte  des Opiums gelernt. Es wurde unter anderem über die weltweiten legalen wie illegalen Handelswege, über die Opiumkriege und die Opiumraucher  berichtet.

Als ich das Museum verliess wurde ich auf der Strasse von einem Autofahrer angehalten. Auf dem Beifahrersitz war ein „Westeler“. Die erste Frage war woher ich komme, danach wohin ich nun gehe. Ich antwortete ich sei aus der Schweiz und gehe nun zum House of Opium (es hat eine Hall und ein House…). Die beiden Männer hatten Freude, denn der „Westeler“ war ein Schweizer. Der Zürcher auf Reisen… 🙂  Ich fuhr mit ihnen ins Zentrum, wir schauten uns gemeinsam  das House of Opium an und danach assen wir zu Dritt ein leckeres Mittagessen. Es war schön, wieder mal Schweizer Deutsch zu sprechen.  Wir hatten gute Gespräche und ich spürte sehr stark, wie weit ich von der Schweiz entfernt war… Plötzlich bemerkt man wie asiatisch man schon ist… Es ist halt schon eine ganz andere Lebensweise…

Nach einiger Zeit hatte ich wieder genug von schweizer Deutsch und den „Schweizer-Problemen“ und verabschiedete mich.:-))

In den kommenden Tagen machte ich einen Ausflug in ein nahegelegenes Städtchen,  verbrachte  viel Zeit mit Lesen, chillen am Mekong, Krisengespräche mit der Besitzerin des Guest houses und natürlich Tee trinken. 🙂

Nun liess ich den nördlichsten Punkt Thailands hinter mir und machte mich wieder auf den Weg. Ich bewegte mich wieder langsam näher zu Samuel. 🙂 Wie es ihm wohl ergehe… Ich freute mich auf jeden Fall auf ihn und war gespannt darauf was er zu erzählen hatte. Bin aber jetzt schon sicher, dass er über Gesäss- und Rückenschmerzen klagt 🙂 Deshalb: schnell in den Bus und zurück nach Chiang Rai. Dort blieb ich nochmals 2 Tage. Im selben Guest house, im selben Zimmer (ohne Krabbeltiere). Den Nachtmarkt habe ich natürlich rauf und runter abgeklappert und könnte noch Heute genau beschreiben  wo was zu kaufen ist. Ich habe aber nichts gekauft, ihr wisst ja, ich bin noch immer Reisende und muss alles Gekaufte selber am Rücken tragen. So quasi ein Schleppesel, welcher viele verschiedene Orte sehen darf, seine Last wird nur abends entfernt zum Ruhen:-) Und da ich bereits Schulterprobleme habe, weil wir an Reise-Muskelschwund leiden, darf ich jaaaa nichts shoppen…  (Auch gut für mein Portemonnaie)

So, der Bus fuhr mich dann früh morgens nach Phitsanulok. Ich war den ganzen Tag unterwegs und nach Ankunft im Hotel ging ich an den Markt. Trotz so vielen Marktbesuchen erfreue ich mich immer wieder über frische Früchte und Gemüse, farbige Kleider und diskussionsfreudige Verkäufer. Dort wo die Tiere geschlachtet oder tot aufgehängt werden, ist mein Motto: „Grind ache u sekle…“ 🙂

Danach schaute ich mir in einem Tempel eine Buddhastatue an, welche als eine der schönsten und heiligsten des Landes gilt. Ich empfand sie wirklich auch sehr schön und die gesamte Stimmung beeindruckte mich sehr. Mönche beteten laut, Gläubige knieten nieder und brachten ehrfürchtig die Hände zusammen, Räucherstäbchen glühten vor sich hin und Kerzen wurden entzündet. Ja, ich verstand sehr gut, dass man sich dort wohl fühlt…

Nun wars soweit!!! Am nächsten Tag trafen  Samuel und ich uns an der Busstation von Phitsanulok.  Das Wiedersehen war sehr schön und wir erzählten uns Stunden für Stunden unsere Erlebnisse, Gedanken, Gefühle…

Ja, es war schön wieder zusammen zu sein und unsere Reise gemeinsam weiterzuführen. Trotzdem wars für uns beide auch eine gute Erfahrung ohne den andern zu sein.

Wie unsere Reise weiter ging, das lest ihr dann im nächsten Blog, nun müssen wir nämlich ein Tee trinken und uns erholen vom Blogschreiben. Es braucht immer mehr Energie und Motivation. 🙂

Geniesst den Sommer und die restlichen Wochen ohne uns:-)

Liebe Umarmung

Samuel und Nora

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